Dublin: Essen-Trinken-Sehen

Hey meine liebe Welt,
Ende des letzten Jahres habe ich mich mal wieder klammheimlich in den Kurzurlaub begeben. Diesmal ging es nach Irland und um genau zu sagen nach Dublin. Ich war noch nie da, hatte aber bisher nur Gutes gehört. Und was soll ich sagen, ich kann es nur bestätigen.Irland, du wirst mich nicht das letzte Mal gesehen haben. Die Menschen waren einfach so freundlich und aufgeschlossen. Ich habe mich direkt wohl gefühlt. Daran möchte ich euch ein bisschen teilhaben lassen und habe hier ein paar Tipps vorbereitet.

Dublin Brücke

Mein erster Tipp
Sucht euch ein Hotel im Zentrum. Dublin lässt sich nämlich wunderbar zu Fuß entdecken.
In den zwei Tagen haben wir nicht einmal den öffentlichen Nahverkehr genutzt, außer um vom bzw. zum Flughafen zu kommen. Der Bus, der zwischen Flughafen und Dublin Zentrum fährt, ist ein 24 Stunden Bus. Ihr kommt also zu jeder Tages- und Nachtzeit zum oder auch vom Flughafen weg. (Aircoach)

Zweiter Tipp
Frühstückt nicht im Hotel. Dublin hat so viele kleine Läden in denen man hervorragend frühstücken kann. Es wäre einfach zu Schade, den Tag mit einem Hotel Frühstück anzufangen. Klar, so eins kann auch lukrativ sein, aber ich finde, dass man eine Stadt nur kennen lernt, wenn man direkt am Morgen in sie eintaucht. Wir hatten uns in „The Bakehouse“ verliebt und haben direkt zwei mal dort gefrühstückt.

The Bakehouse

Highlight für mich war das selbstgebackene Brot, sowie das Tomaten Relish. Beides ein Gedicht. Das Brot wurde immer noch einmal getoastet bevor man es bekam. Dazu das Relish. Göttlich! Auch der Kaffee konnte sich sehen lassen. Man bekam schon einen ordentlich großen Pott. Wie ihr merkt, war ich schnell wunschlos glücklich und das schon am frühen Morgen.


Voll gefressen und gut gelaunt ging es dann mit dem Rucksack auf dem Rücken, die Kamera um den Hals auf Entdeckungstour. Ein paar Eindrücke die mal nichts mit Essen und trinken zu tun haben, gibt’s dann auch mal von mir:

Nationalmuseum

Statuen-Dublin

Trinity College


Dritter Tipp
Wer Whiskeys liebt und geschichtlich daran interessiert ist, wie der Irische Whiskey seinen Weg ins Jahr 2017 gemacht hat. Der sollte auf jeden Fall an einer Whiskey-Tour im Irish Whiskey Museum Dublin teilnehmen.

Irish-Whiskey-Museum

Die Tour ist super informativ und extrem gut gemacht. Zum Ende gibt es auch noch eine Whiskey-Verkostung und ein kleines Geschenk. Ich musste mich aber am Ende der Verkostung beim Tourguide outen. „Ich mag gar keinen Whiskey und mir hat auch keiner dieser hier geschmeckt!“
Er nahm es mit Humor und die Amerikanerin links neben mir war einfach überglücklich, dass ich es ausgesprochen hatte. Sie mochte nämlich auch nix. Aber was macht man nicht alles für die große Liebe! ;)

Irish-Whiskey-Museum


Natürlich führte kein Weg an der Temple Bar vorbei. Die Bar sieht schon ganz schön aus, aber ist auch ziemlich überteuert. Touristenmagnet halt. Es ähnelt ein bisschen dem Bermuda Dreieck in Bochum. Viele Bars, Kneipen und Restaurants.
Wer nicht unbedingt in die Temple Bar rein will, der kann sich auch in unmittelbarer Umgebung einen guten Pub suchen, in dem man sein Guinness oder Cider oder sonst was das Herz begehrt gleich viel günstiger trinken kann.

Temple-Bar

Vierter Tipp
Besucht Doyle’s Bar. Der Pub beherbergt viele Studenten und auch die Leute, die den Feierabend mit einem Bierchen beginnen. Die Bierauswahl ist riesig und wenn man mal nicht weiß, was man trinken möchte, beraten die Jungs an der Theke auch gerne einen mal.

Doyles-Bar

Dublin besticht auch durch die Vielfalt seiner Kirchen. Die Kirchen sind auch oft Ankerpunkte und dienen gut zur Orientierung. Des Weiteren sollte man auf jeden Fall das Gelände des Trinity College besichtigen, es gibt dort einiges zu entdecken und lässt einen auch gerne auf einer Bank verweilen.
Viele Museen in Dublin sind kostenlos, so kommt die Kultur in Sachen Kunst und Geschichte auch nicht zu kurz. Ich war über die Sammlung des National Museum of Ireland echt beeindruckt. Ich glaube, ich habe noch nie solange in einem Museum verbracht. Einfach besuchen und staunen.

St.-Patricks-Cathedral

Christ-Church-Cathedral

Mein letzter Tipp
Wenn man in Dublin ist muss man natürlich ein ganz besonderes Wahrzeichen der Stadt auf alle Fälle besichtigen. Man riecht den Duft von frisch gebrauten Bier in der ganzen Stadt. Na wovon rede ich? Ja klar, vom Guinness Storehouse. Wer aber jetzt eine geführte Tour mit einer geringen Teilnehmerzahl erwartet, den muss ich leider enttäuschen.

Guinness

Es ist schon sehr auf Massenabfertigung ausgelegt. Ist aber auch eine große Brauerei. Das Gute ist, seid ihr bei eurer Tour am letzten Punkt angekommen, gibt’s frei Guinness. Und, ihr habt einen fantastischen Blick über Dublin. Aber mehr möchte ich nicht verraten.

Guinness Storehouse

So und das war’s auch schon von meiner Seite. Den Rest müsst ihr selber in Dublin entdecken. Wie immer, gibt’s von mir nur einen kleinen Einblick.
Ach, eines habe ich dann doch noch.
Für alle Bartträger von Welt: Wenn ihr auf Pflege und Verwöhnen eures Barts steht, dann seid ihr in Dublin genau richtig.

2 thoughts on “Dublin: Essen-Trinken-Sehen

  1. Schöner Bericht ? ich stimme dir bei allen Punkten zu. War zwar nicht bei Guinness drin, mag es aber sehr gerne ? Dublin oder Irland allgemein ist immer eine Reise wert. Und was den Whiskey angeht, bin ich gabz bei dir :)

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