Kindheitserinnerung: Omas Tante Emma Kuchen

Hey meine liebe Welt,
seit langem wollte ich den absoluten, mega leckeren Blechkuchen meiner Oma nach backen. Leider ist sie viel zu früh gestorben, so dass ich keine Chance mehr hatte ihre Kochkünste zu erlernen. Denn wie genial ist das bitte, einfach alles ohne Waage hinzubekommen?! Alles mal eben so! Da habe ich als Kind schon immer nicht schlecht geguckt. „Hach Oma, du fehlst!“

Der Titel verrät es ja schon, es geht um den Tante Emma Kuchen.
Fragt mich nicht wieso der so heisst. Ich kenne und kannte ihn einfach nur unter diesen Namen. Eigentlich ist er ein einfacher Butter-Mandel-Blechkuchen, aber für mich hieß er immer nur: Tante Emma! Wenn ich jetzt daran denke, habe ich immer noch den wunderbaren Geruch in der Nase.

Jaaa…. ich sag es mal so, ich habe mich an den Kuchen versucht und ihn auch ein bisschen gepimpt, aber trotzdem kommt er geschmacklich nicht an Omas Tante Emma Kuchen ran. Aber so ist es ja bekanntlich immer! ;)

Tante-Emma-Kuchen

Tante-Emma-Kuchen

Zutaten für ein Blech
300g Mehl
1 Pck. Backpulver
250g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Bioeier
250g Sahne
Abrieb einer Zitrone

Für den Belag
200g Butter
200g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
6 EL Milch
300g gehobelte Mandeln

Als erstes den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, dann Zucker, Eier und den Abrieb einer Zitrone dazu und gut verrühren. Anschließend den Becher Sahne unter ständigen Rühren dazugeben. Alles zu einem glatten Teig verquirlen. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und für ca. 10 Minuten in den Backofen. Tipp: Macht den Drucktest. Der Boden sollte sich mit der Fingerspitze watteähnlich anfühlen und auch unter sanftem Druck nicht nachgeben. Bleiben Dellen ist der Boden noch nicht ganz fertig.

Während der Backzeit den Belag vorbereiten. Die Butter flüssig werden lassen und dann Zucker plus Mandeln dazu. Alles gut miteinander vermengen. Nach der ersten Backzeit den Belag auf den Kuchenboden verteilen und für ca. 15 Minuten goldbraun backen. Ist der Tante Emma Kuchen fertig, den Kuchen gut abkühlen lassen und dann erst schneiden.

Tante-Emma-Kuchen

Wenn euch das Blech Tante Emma Kuchen zu viel ist, könnt ihr den Kuchen auch einfrieren und bei Bedarf auftauen. Schmeckt selbst dann noch super. Ansonsten lässt sich der Kuchen auch gut im Kühlschrank aufbewahren. Er bleibt auch super saftig.

Und jetzt seid ihr dran. Welches Gericht / Rezept erweckt bei euch Kindheitserinnerungen?

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