Weihnachtsbäckerei. Brot und Schnitte.

Hey meine liebe Welt,
manchmal…. Bin ich sooooo müde.
Aber da könnt ihr ja nichts für. Eigentlich sollte dieser Post zum 1. Advent raus, aber wie machmal das Leben so spielt, läuft alles anders als geplant. Die Leckkereien sollten frisch sein und dementsprechend am Sonntag gebacken werden. Gut, hatte jetzt nicht geklappt, hole ich aber nun nach! Exkurs Ende.

Weihnachtsbaeckerei

Ich liebe Backen und ich liebe es meinen Lieben eine Freude zu machen. Einfach schön. Nichts geht über ein breites zufriedenes Grinsen, wenn der erste Bissen genommen wird. Ich backe übrigens am liebsten zur Weihnachtsmusik von Michael Bublé. Swing ist so herrlich. Habt ihr auch Liebelingsweihnachtsmusik?
Ich weiche schon wieder vom Thema ab. Es geht hier um Backen, um die Weihnachtsbäckerei. So und gestartet wird mit einem Weihnachtsgebäck, das seinen Ursprung im Bergischen Land hat und an das italienische Cantuccini erinnert.

Berliner-Brot

Berliner Brot
100 g Schokolade
2 Eier
250 g brauner Zucker
250 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g dunkler Zuckerrübensirup („Stips“)
2 EL Rum
1 Msp. Piment
1 EL Zimt
2 EL dunkles Kakaopulver
200 g Haselnusskerne, ganz oder gehackte
50 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft

Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Eier mit 2 EL lauwarmem Wasser ca. 10 min. dickcremig aufschlagen. Wenn ihr eine Küchenmaschine habt, geht es wesentlich schneller.
Den Zucker nach und nach einrieseln lassen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Sirup, Rum, Piment, Kakao und Zimt unter die Ei- Masse heben. Mehlmischung unterheben, dann die Schokosplitter und Haselnüsse unterrühren.

Den Teig ca. 1 cm dick auf etwa die Hälfte des Backblechs „verstreichen“. Achtung, er ist schon sehr fest. Im Backofen auf der mittleren Schiene ca. 15 Min. backen. Den Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Den Zuckerguss auf das noch warme Berliner Brot streichen und etwas abkühlen lassen. Mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden.

Berliner Brot hält sich in einer geschlossenen Dose etwa 4-6 Wochen.

Gluehweinschnitte

Glühweinschnitten
250g Butter
125g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
4 Eier
250g Mehl
2 Pk. Backpulver
150g Schokolade, geraspelt
125ml Glühwein
250g Puderzucker
4-5 El Glühwein
100g gehackte Mandeln

Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren.
Mehl und Backpulver vermischen. In den Teig sieben.
Die geraspelte Schokolade, sowie den Glühwein dazu. Die Masse zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig auf einem Backblech glatt streichen und auf mittlerer Schiene für 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen.

Die Glühweinschnitten mit der Glühweinzuckerglasur bestreichen und mit Mandeln bestreuen. Alles eine Stunde trocknen. Dann in Schnitten schneiden und kühl lagern. Ein Traum!

Die beiden Rezepte sind super, wenn es auch mal schnell gehen muss. Der Aufwand für beide ist nämlich sehr gering und auch das Verarbeiten der Zutaten geht fix. Beide sind ein Dauerbrenner in meiner Familie und bei Freunden/Kollegen.
Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachbacken!

Brot-und-Schnitte

PS.
In den nächsten Tagen werde ich noch mehr Backen und mich an neue Rezepte trauen. Gab schließlich neue Ausstecher zum Geburtstag.
Und wenn ihr es solange nicht aushaltet schaut doch mal bei Die besten Weihnachtsrezepte der Blogger vorbei.

6 thoughts on “Weihnachtsbäckerei. Brot und Schnitte.

  1. Hehe – das mit dem müde sein kenne ich ;-)
    Die Glühweinschnitten hören sich toll an! Werde ich bestimmt mal ausprobieren. Ansonsten bin ich gespannt auf die weiteren Rezept ♥

    Drück dich – Tine

  2. Oh Berliner Brot hat meine Ex-„Schwiegermama“ immer gebacken. Lecker!
    Ich höre in der Vorweihnachtszeit am liebsten so alle Weihnachtsklassiker gemischt. Und die beiden Swing CDs von Robbie Williams, gg.. Ist zwar eigentlich keine Weihnachtsmusik aber offensichlich kamen sie zu dem Zeitpunkt raus, denn mir wirds dann immer weihnachtlich :-)

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